Der französische Versicherer Axa hat im Geschäftsjahr 2024 in allen Geschäftsbereichen zugelegt. Mit einem Umsatz von 110,3 Milliarden Euro konnte der Versicherer ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch das operative Ergebnis sei um sieben Prozent auf knapp 8,1 Milliarden Euro gestiegen. Der Nettogewinn kletterte um zehn Prozent auf 7,9 Milliarden Euro.

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Zu den guten Ergebnissen hätten alle Geschäftsbereiche beigetragen. Die Schaden- und Unfallversicherung wuchs um sieben Prozent auf 56,5 Milliarden Euro. Das Gewerbe- und Industriekundengeschäft verzeichnete ein Plus von sechs Prozent auf knapp 35 Milliarden Euro. Axa profitierte hier von höheren Volumina und Preiserhöhungen, sah sich jedoch mit weicheren Marktbedingungen im Bereich der Financial Lines, wie der D&O-Versicherung, konfrontiert. Die Axa XL Re stieg um 10 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro.

Axa-CEO Thomas Buberl zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung im ersten Jahr des neuen strategischen Plans „Unlock the Future“: „Wir haben eine klare Strategie, die sich voll auf das Versicherungsgeschäft konzentriert und auf führende Geschäftsbereiche setzt. Das liefert attraktive und konsistente Ergebnisse.“

Besonders erfreulich sei das starke Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung (P&C) sowie im Bereich Leben & Gesundheit (Life & Health). Die Nachfrage sei in beiden Segmenten weiterhin hoch, während gleichzeitig die Kundenbindung durch eine hohe Zufriedenheit und verbesserte Kundenretention gestärkt wurde. Auch strategische Wachstumsinitiativen hätten zur positiven Entwicklung beigetragen. Um langfristiges Wachstum zu sichern, will der Versicherer weiter in Technologie und Digitalisierung investieren.

Auch das Ergebnis je Aktie stieg um acht Prozent auf 3,59 Euro. Die Solvency-II-Quote habe dagegen mit 216 Prozent genau 11 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr verloren. Die Aktionäre profitieren von der positiven Geschäftsentwicklung: Die Dividende steigt um neun Prozent auf 2,15 Euro je Aktie. Neben der Dividendenerhöhung und dem jährlichen Aktienrückkaufprogramm von 1,2 Milliarden Euro plant der Konzern, nach Abschluss des Verkaufs von Axa Investment Managers an BNP Paribas eine weitere Rückführung von 3,8 Milliarden Euro an die Aktionäre.

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